Über den neuen Roman "Drohungen"
Liebe Leserinnen und Leser,
noch ist das Buch nicht gedruckt und auch der Titel kann sich vielleicht noch ändern. Daher gebe ich hier nur kleine Einblicke und stelle Ihnen das Hauptthema des Romans vor. Sobald die nächsten Schritte zur Veröffentlichung erfolgt sind, können Sie hier erste Leseproben runterladen.
Wovon handelt der Roman?
Von den Drohungen ihres Cousins Robert wird die Witwe Thelma eingeschüchert, weil der sie unablässig bedrängt und nach ihrer Zurückweisung sogar damit droht, sie umzubringen. Um sich aus dieser Notlage zu befreien, sinnt Thelma ihrerseits nach Wegen, den immer gefährlicheren Stalker zu töten. Obwohl sie tiefgläubig ist, erscheint ihr Mord die einzige Möglichkeit zu sein, sich selbst zu schützen.
Auch Roberts Frau Dorothea möchte ihren Mann gerne los werden, hat sich aber mit ihm gemeinsam mit einem anspruchsvollen Haus verschuldet. Währenddessen verliebt sich Thelmas Tochter Laura, die kürzlich ihren Vater verloren hat, in ihren älteren Arabisch-Dozenten Ahmad.
Ob sich für die Protagonistin Thelma ein Ausweg ergibt und wie sich diese in sehr unterschiedlichen Stimmen erzählten Geschichten zusammenfügen, das wird natürlich noch nicht verraten.
Warum dieser Roman?
Anders als meine bisherigen Romane habe ich DROHUNGEN bewusst als unterhaltenden Roman, jenseits von literarischem Ehrgeiz geschrieben, wohl aber in meinem eigenen Ton.
Wichtig war mir das Anliegen, etwas für uns Frauen zu erzählen (was natürlich auch Männer einlädt, das Buch zu lesen). Denn immer noch geschieht übles Stalking bis hin zu furchtbaren Femiziden, dem Frauen aus verschiedenen Gründen nicht entschieden entgegen treten können. Mitleid, Unsicherheit, Ratlosigkeit? Warum geben wir einem lästigen zudringlichen Menschen nach, dessen Begehren wir absolut nicht oder nicht mehr wollen, anstatt ihn rechtzeitig zum Teufel zu schicken?
Thelma, von der in diesem Buch erzählt wird, ist eine gestandene, erfolgreiche Frau. Trotzdem passiert es ihr, dass sie ihren aufdringlichen Cousin Robert nicht mehr los wird. Die Mitleids-Quälerei habe ich samt ihrer zeitweiligen Aussichtslosigkeit selber hautnah erlebt. Sie ist zwar in einer erfundenen Geschichte verarbeitet, aber deshalb von authentischer innerer Wahrheit.
Meine Hoffnung ist, dass anderen Frauen, indem sie diese problematische Konstellation im Roman miterleben, ein wenig geholfen wird, sich daraus zu befreien. Oder noch besser: dass sie gar nicht erst hinein geraten.